{"id":57600,"date":"2022-04-12T14:38:08","date_gmt":"2022-04-12T12:38:08","guid":{"rendered":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?p=57600"},"modified":"2024-12-11T14:42:53","modified_gmt":"2024-12-11T13:42:53","slug":"auf-dem-weg-zu-einer-digitalen-wissenskultur-interview-mit-ulrich-schielein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/hochschule\/auf-dem-weg-zu-einer-digitalen-wissenskultur-interview-mit-ulrich-schielein\/","title":{"rendered":"Auf dem Weg zu einer digitalen Wissenskultur: Interview mit Ulrich Schielein"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/beitrag_cio_ulrich-Schielein.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/beitrag_cio_ulrich-Schielein.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-57994\" width=\"395\" height=\"274\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/beitrag_cio_ulrich-Schielein.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/beitrag_cio_ulrich-Schielein-300x208.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 395px) 100vw, 395px\" \/><\/a><figcaption>Ulrich Schielein, neuer Chief Information Officer und hauptamtlicher Vizepr\u00e4sident der Goethe-Universit\u00e4t<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Ulrich Schielein, neuer Chief Information Officer und hauptamtlicher Vizepr\u00e4sident der Goethe-Universit\u00e4t, \u00fcber Potenziale und Herausforderungen der Digitalisierung, \u00fcber die notwendige Reflexion und Kritik technologischer Ver\u00e4nderungen und die Bedeutung des Lebenslangen Lernens.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>UniReport: Lieber Herr Schielein, was sind Sie f\u00fcr ein Typus Mediennutzer, wie w\u00fcrden Sie sich beschreiben?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Ulrich Schielein: <\/em><\/strong>Ich lese noch sehr gerne B\u00fccher und Zeitungen in physischer Form. Die gedruckte Zeitung am Fr\u00fchst\u00fcckstisch w\u00fcrde ich auch nicht gegen die digitale Ausgabe eintauschen wollen; ansonsten versorge ich mich nat\u00fcrlich beruflich mit Informationen haupts\u00e4chlich online. Ich nutze ferner auch viele Apps zu ganz unterschiedlichen Zwecken. Ich w\u00fcrde mich insgesamt vielleicht nicht als Digital Native, aber doch als Digital Immigrant bezeichnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Was haben Sie sich f\u00fcr die sogenannten \u00bbersten 100 Tage\u00ab ihrer Amtszeit vorgenommen?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es sind zuerst einmal viele Gespr\u00e4che, die ich bereits f\u00fchre und noch f\u00fchren m\u00f6chte, mit den wichtigsten Akteuren innerhalb und auch au\u00dferhalb der Universit\u00e4t, nach dem Motto: zuh\u00f6ren, lernen, verstehen, verbinden. Ich bin ja als \u201eFremdgew\u00e4chs\u201c neu an der Uni, schaue auf viele Dinge mit dem Blick von au\u00dfen und muss erstmal das System kennenlernen. Dabei m\u00f6chte ich erfahren, wo wir beim Thema Digitalisierung \u00fcberhaupt stehen. Wer Anregungen und Ideen hat, kann gerne auf mich und mein Team zukommen. Nat\u00fcrlich m\u00f6chte ich auch nicht den Eindruck vermitteln, dass ich alles besser wei\u00df; stattdessen zuh\u00f6ren, verstehen und auf dieser Basis Themen priorisieren. Ich m\u00f6chte gerne in meinen ersten 100 Tagen zumindest die Leitplanken daf\u00fcr definieren, wo es im Hinblick der Digitalisierung langfristig hingehen soll. Was ich bereits aus vielen Vorgespr\u00e4chen wei\u00df: Zahlreiche Projekte dazu laufen ja bereits, dort wird mit Hochdruck daran gearbeitet. Ich m\u00f6chte gerne meinen Beitrag daf\u00fcr leisten, dass diese Projekte mit Erfolg zu Ende gef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Die Mitarbeitenden dieser Projekte sind nat\u00fcrlich gebunden und stehen dadurch f\u00fcr andere Projekte erstmal nicht zur Verf\u00fcgung \u2013 das ist wichtig f\u00fcr mich zu sehen, da muss ich mir einen \u00dcberblick verschaffen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Wo sehen Sie die gr\u00f6\u00dften Unterschiede zwischen Unternehmen und Institutionen bei der IT-Nutzung?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Den Unternehmen ist mittlerweile bewusst, dass Informationstechnologie sich nicht mehr in der reinen Supportfunktion ersch\u00f6pft. Im Beraterjargon spricht man heute eher von einer \u201estrategischen Waffe\u201c. Es stellt sich heute nicht mehr die Frage, ob man eine Digitalisierung braucht, sondern eher, wie schnell und wie erfolgreich. Es gibt Untersuchungen, die klar best\u00e4tigen, dass Unternehmen, die nur wenig oder gar nicht digitalisieren, in einigen Jahren vom Markt verschwunden sein werden. Bei den Unternehmen ist der Erneuerungsdruck schon enorm. Die Kunden erwarten heutzutage eine permanente Online-Verf\u00fcgbarkeit von digitalen Produkten und Services \u00fcbers Smartphone. Im universit\u00e4ren Bereich und in Institutionen generell sehe ich das Problem, dass Digitalisierung oft noch im Sinne des Supports gesehen wird; man arbeitet an einer Automatisierung, aber es fehlt f\u00fcr mich noch eine Vision f\u00fcr eine digitale Zukunft. Speziell bei den Gesundheits\u00e4mtern ist der Stand der Digitalisierung desastr\u00f6s: Nach zwei Jahren Pandemie k\u00f6nnen immer noch nicht aktuelle Fallzahlen erhoben werden. Institutionen m\u00fcssen offener f\u00fcr neue Technologien werden, dabei den konkreten Nutzen f\u00fcr den User in den Vordergrund stellen. Das bedeutet, dass man die neuen Technologien nicht nur nutzt, um die internen Verwaltungsprozesse zu vereinfachen, sondern damit auch nach au\u00dfen wirkt. Im Falle einer Universit\u00e4t entscheidet der Stand der digitalen Entwicklung auch dar\u00fcber, ob man f\u00fcr Studierende und Mitarbeitende interessant ist. Das voranzutreiben, habe ich mir fest vorgenommen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Sie sind Wirtschaftsinformatiker: Wo steht Deutschland heute, wurde einiges verschlafen, gibt es m\u00f6glicherweise eine latente Technikfeindlichkeit, die man an manchen Stellen erst noch \u00fcberwinden m\u00fcsste?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine generelle Technikfeindlichkeit w\u00fcrde ich nicht sehen. Wenn ich mir beispielsweise die j\u00fcngere Generation anschaue, dann sehe ich, wie selbstverst\u00e4ndlich sie mit den digitalen Technologien aufw\u00e4chst. Aber auch bei Personen mittleren Alters sehe ich eigentlich kein Problem, sich mit neuen Technologien vertraut zu machen und diese auch anzuwenden. Etwas schwieriger wird\u2019s vielleicht bei \u00c4lteren \u2013 ohne diskriminierend sein zu wollen. In Spanien gab es k\u00fcrzlich Proteste, weil einzelne Banken ihre Services nur noch digital anbieten wollten. Da muss man auch bei uns genau hinschauen, damit bestimmte Bev\u00f6lkerungsgruppen nicht ausgeschlossen werden. Wenn \u00f6ffentliche Einrichtungen aber noch st\u00e4rker als bisher auf Digitalisierung setzen, kann das f\u00fcr B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger motivierend sein, diese Tools und Services zu nutzen. Ich habe beruflich einige Zeit in Brasilien verbracht und dort erlebt, wie digital aufgeschlossen die Bev\u00f6lkerung vor Ort ist. Mit der Steuernummer und einem Smartphone kann man fast alle Verwaltungsprozesse online erledigen; selbst in den Favelas verf\u00fcgt man in der Regel \u00fcber ein gut funktionierendes Mobilfunknetz. Eine solche Ausstattung treibt dann auch die Digitalisierung in der Gesellschaft voran.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Moderne Technik ben\u00f6tigt immer auch Anwender*innen, die damit kompetent und eigenst\u00e4ndig umgehen k\u00f6nnen. Wie kann man Ihrer Ansicht nach die IT-Kompetenz der Mitarbeitenden sowohl in Forschung und Lehre als auch in Verwaltung verbessern, wie kann man Anreize schaffen \u2013 Stichwort \u00bbLebenslanges Lernen\u00ab?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die digitale Kompetenz bei allen Mitarbeitenden in Forschung, Lehre und Verwaltung, aber auch bei Studierenden, zu st\u00e4rken, sehe ich als eine meiner zentralen Aufgaben an. Ich sehe da prinzipiell zwei Aspekte: Einmal geht es um das klassische Anwenderwissen. Man sollte bestimmte Basisprogramme bedienen und nutzen k\u00f6nnen. So etwas kann durch entsprechende Schulungen und ein Training on the Job vermittelt werden. Der zweite Aspekt ist weiter gefasst und beinhaltet ein allgemeines Technik- und Digital-Know-how in allen Mitarbeiter- und Uniangeh\u00f6rigengruppe. Digitalisierung lebt nun einmal von der Breite, vom Mitwirken aller Beteiligten. Beispielsweise werden heute mit den Schlagworten <em>Design Thinking <\/em>und <em>Agile Methoden <\/em>neue Arbeitsformen beschrieben, mit deren Hilfe auf Basis von Technologien innovative Ideen schneller umgesetzt werden k\u00f6nnen. Mir schwebt zum Beispiel ein Leuchtturmprojekt vor, das zeigt, wie schnell eine App f\u00fcr ein bestimmtes Problem entwickelt und zum Einsatz gebracht werden kann. Ich hoffe, dass ich daf\u00fcr Mitarbeitende gewinnen kann, die sich auch auf den Weg begeben m\u00f6chten.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine umfassende digitale Kompetenz aller Mitarbeitenden und Studierenden ist auch im Hinblick auf den Exzellenz-Wettbewerb wichtig. Ich w\u00fcnsche mir, dass die Goethe-Uni zum Ende meiner ersten Amtszeit deutlich besser aufgestellt sein wird als jetzt. Denn die Hochschullandschaft wird sich in den n\u00e4chsten Jahren nochmal deutlich ver\u00e4ndern; die Pandemie hat da auch einiges angesto\u00dfen. So sollten auch die gewonnenen Erfahrungen und erworbenen Kompetenzen im Bereich digitaler Lehre weiterentwickelt werden hin zu einem sinnvollen Mix aus Digital- und Pr\u00e4senzbetrieb. Mit digitalen Angeboten kann man auch Zielgruppen ansprechen, die aus bestimmten Gr\u00fcnden nicht in Pr\u00e4senz an die Uni kommen k\u00f6nnen. Zum Beispiel jene, die Angeh\u00f6rige zu pflegen haben, oder internationale Studierende, die auch aus Kostengr\u00fcnden nicht nach Frankfurt ziehen k\u00f6nnen. Digital verf\u00fcgbare Lehrinhalte k\u00f6nnen auch f\u00fcr den wichtiger werdenden Weiterbildungsbereich genutzt werden. Das Lebenslange Lernen nimmt an Bedeutung zu, weil Wissen und Kompetenzen schneller veralten und im Beruf immer wieder aufgefrischt werden m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>An der Goethe-Universit\u00e4t gibt es eine lange Tradition kritischer Sozial- und Geisteswissenschaften. Das beinhaltet auch einen sehr reflektierten und auch nachdenklichen Blick auf Technik und technokratische Konzepte. Wie k\u00f6nnte man diesen Ansatz im Hinblick auf die Hochschulentwicklung einbinden?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das halte ich f\u00fcr absolut notwendig. Denn jede Technologie hat immer auch zwei Seiten, sie kann positiv wie auch negativ genutzt werden. Die Beispiele sind zahlreich, man denke nur an die Erfindung des Dynamits durch Alfred Nobel. Genauso ist es bei den digitalen Technologien. So kann man die Gesichtserkennung sinnvoll einsetzen, aber auch zur totalen Kontrolle und \u00dcberwachung. So sollte man die Frage stellen: Ist eine technische L\u00f6sung f\u00fcr manche Nutzergruppen diskriminierend? In Lehre, Forschung und auch Verwaltung sollte jeder Mitarbeitende ein gewisses Verst\u00e4ndnis von Technologie entwickeln. Was wir letztendlich brauchen, ist eine Ethik des Digitalen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch beim Thema Social Media bedarf es einer st\u00e4rkeren wissenschaftlichen Analyse und Reflexion. Zwar wissen einerseits unz\u00e4hlige Nutzerinnen und Nutzer die Kommunikations- und Vernetzungspotenziale von Facebook &amp; Co zu sch\u00e4tzen. Doch andererseits erkennen wir seit einigen Jahren die negativen Seiten, die bis hin zur Gef\u00e4hrdung der Demokratie reichen. Extreme Meinungen werden sehr schnell verbreitet, treiben dann die Klickzahlen nach oben und versprechen damit den Anbietern Werbeeinnahmen. Auch hier kann eine geistes- und sozialwissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesen Ph\u00e4nomenen einen Beitrag leisten, die negativen Folgen in den Blick zu nehmen und langfristig einzud\u00e4mmen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Ein gro\u00dfes Thema war in den letzten Jahren auch die Sicherheit universit\u00e4rer Netze: Wie kann man diese noch besser vor Hackerangriffen sch\u00fctzen, gerade auch vor dem Hintergrund globaler Konflikte?<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Cyberbedrohungen werden sicherlich zunehmen. Es sind unterschiedliche Gruppen: zum einen Hacker, die damit Geld verdienen m\u00f6chten oder wie im Falle von Nordkorea den Staatshaushalt finanzieren. Ebenso staatliche Akteure, die auf diesem Wege in Netzwerke eindringen und Informationen abgreifen m\u00f6chten. Universit\u00e4ten sind hier zunehmend gef\u00e4hrdet; da m\u00fcssen Schutzkonzepte weiterentwickelt werden, da wird man nicht umhinkommen, mehr Geld in die Hand zu nehmen. Es handelt sich ja gewisserma\u00dfen um ein Wettr\u00fcsten, denn man muss sich gegen die technisch immer anspruchsvolleren Angriffe entsprechend wappnen. Was ich an dieser Stelle aber auch betonen m\u00f6chte: Cyberbedrohungen kommen nicht nur von au\u00dfen. Auch der un\u00fcberlegte Klick eines Mitarbeiters oder einer Mitarbeiterin auf einen Link kann ausreichen, um sich etwas einzufangen. Daher m\u00fcssen alle an der Universit\u00e4t f\u00fcr das Thema IT-Sicherheit sensibilisiert werden. Es muss ein Bewusstsein bei allen aufgebaut werden, was man darf und was nicht. Wie erkenne ich bei einer Mail, ob es sich um einen Phishing-Angriff handelt oder um eine harmlose Massenmail-Umfrage, die ich problemlos anklicken darf? Netze k\u00f6nnen nat\u00fcrlich nie zu hundert Prozent gesch\u00fctzt werden \u2013 es sei denn, man w\u00fcrde diese komplett schlie\u00dfen, was f\u00fcr eine sich vernetzende Institution nicht in Frage kommt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Questions: Dirk Frank<\/em><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns alignwide is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:41%\">\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Beitragsbild_UR2.22_Schielein.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-57602\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Beitragsbild_UR2.22_Schielein.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Beitragsbild_UR2.22_Schielein-300x208.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:59%\">\n<p style=\"font-size:15px\"><strong>Ulrich Schielein<\/strong> wurde am 8. M\u00e4rz 2022 zum ersten Chief Information Officer (CIO) der Goethe-Universit\u00e4t gew\u00e4hlt. Der Diplomverwaltungswirt und Diplom-Wirtschaftsinformatiker hat sich unter anderem bei der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit mit dem Thema computerbasierte Aus- und Weiterbildung befasst und sich viele Jahre als international t\u00e4tiger Berater sowohl in Unternehmen der \u00f6ffentlichen Hand als auch der Privatwirtschaft mit dem effizienten und effektiven Einsatz von Informationstechnologien besch\u00e4ftigt. Als CIO und hauptamtlicher Vizepr\u00e4sident der Goethe-Universit\u00e4t verantwortet Ulrich Schielein die Entwicklung und Umsetzung einer \u00fcbergreifenden Digitalisierungsstrategie und somit die strategische Steuerung der Digitalisierung, des gesamten IT-Bereiches und der Weiterentwicklung der IT-Infrastruktur der Goethe-Universit\u00e4t. In sein Aufgabengebiet fallen auch die Zust\u00e4ndigkeiten f\u00fcr Hochschulrechenzentrum, Universit\u00e4tsbibliothek und studiumdigitale.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ulrich Schielein, neuer Chief Information Officer und hauptamtlicher Vizepr\u00e4sident der Goethe-Universit\u00e4t, \u00fcber Potenziale und Herausforderungen der Digitalisierung, \u00fcber die notwendige Reflexion und Kritik technologischer Ver\u00e4nderungen und die Bedeutung des Lebenslangen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":57994,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_eb_attr":"","_price":"","_stock":"","_tribe_ticket_header":"","_tribe_default_ticket_provider":"","_ticket_start_date":"","_ticket_end_date":"","_tribe_ticket_show_description":"","_tribe_ticket_show_not_going":false,"_tribe_ticket_use_global_stock":"","_tribe_ticket_global_stock_level":"","_global_stock_mode":"","_global_stock_cap":"","_tribe_rsvp_for_event":"","_tribe_ticket_going_count":"","_tribe_ticket_not_going_count":"","_tribe_tickets_list":"[]","_tribe_ticket_has_attendee_info_fields":false,"footnotes":""},"categories":[8,139,173,91],"tags":[394,25,196],"post_folder":[],"class_list":["post-57600","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-hochschule","category-instagram","category-unireport","category-zticky","tag-digitalisierung","tag-interview","tag-unireport-2-22"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.1 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Auf dem Weg zu einer digitalen Wissenskultur: Interview mit Ulrich Schielein | Aktuelles aus der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/hochschule\/auf-dem-weg-zu-einer-digitalen-wissenskultur-interview-mit-ulrich-schielein\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_GB\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Erster Tag f\u00fcr den CIO Ulrich Schielein. 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