{"id":81094,"date":"2024-10-10T16:22:11","date_gmt":"2024-10-10T14:22:11","guid":{"rendered":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?p=81094"},"modified":"2024-10-17T11:50:45","modified_gmt":"2024-10-17T09:50:45","slug":"ns-raubgut-44-buecher-an-friedrich-ebert-stiftung-zurueckgegeben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/gesellschaft\/ns-raubgut-44-buecher-an-friedrich-ebert-stiftung-zurueckgegeben\/","title":{"rendered":"NS-Raubgut: 44 B\u00fccher an Friedrich-Ebert-Stiftung zur\u00fcckgegeben"},"content":{"rendered":"<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/beitragsbild_Provenienzforschung_02_Foto_StefanieWetzel.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-81095\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/beitragsbild_Provenienzforschung_02_Foto_StefanieWetzel.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/beitragsbild_Provenienzforschung_02_Foto_StefanieWetzel-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/beitragsbild_Provenienzforschung_02_Foto_StefanieWetzel-500x346.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/beitragsbild_Provenienzforschung_02_Foto_StefanieWetzel-18x12.jpg 18w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">44 B\u00fccher aus sozialdemokratischem und gewerkschaftlichem Umfeld hat die Universit\u00e4tsbibliothek Johann Christian Senckenberg der Goethe-Universit\u00e4t an die Friedrich-Ebert-Stiftung \u00fcbergeben. (Foto: Stefanie Wetzel)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Eine so umfangreiche R\u00fcckgabe ist selten: 44 B\u00e4nde aus dem Bestand der Universit\u00e4tsbibliothek Johann Christian Senckenberg der Goethe-Universit\u00e4t sind an die Friedrich-Ebert-Stiftung \u00fcbergeben worden. \u00dcbergabe und Vertragsunterzeichnung fanden in der Zentralbibliothek der Universit\u00e4t in Bockenheim statt. Ermittelt worden waren diese B\u00e4nde und ihre urspr\u00fcnglichen Eigent\u00fcmer im Rahmen eines umfangreichen Projekts zur Provenienzforschung, das Altbest\u00e4nde der Bibliothek daraufhin \u00fcberpr\u00fcft, ob sich darunter Raubgut aus dem vormaligen Besitz von Verfolgten des NS-Regimes befindet. Das Projekt wird vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste gef\u00f6rdert und l\u00e4uft seit 2020, dieses erste F\u00f6rderprojekt endet im Februar 2025. Untersucht werden rund 80.000 B\u00e4nde, mehr als 5.000 davon stammen aus dem Offenbach Archival Depot (OAD), das nach dem Zweiten Weltkrieg von der US-amerikanischen Milit\u00e4rregierung eingerichtet worden war, um die (meist j\u00fcdischen) Menschen zu ermitteln, denen die B\u00fccher, Manuskripte und Ritualgegenst\u00e4nde in der NS-Zeit geraubt worden waren. Bis 1948 konnten aus dem Offenbach Archival Depot zahlreiche B\u00e4nde restituiert werden, der Restbestand wurde dem Land Hessen \u00fcbergeben und gelangte auf diesem Weg in die Frankfurter Stadt- und Universit\u00e4tsbibliothek. 42 der 44 B\u00e4nde, die an die Friedrich-Ebert-Stiftung \u00fcbergeben wurden, stammen aus dem OAD. Die restlichen beiden B\u00e4nde sind ein Ankauf aus einem Antiquariat in den 1960er Jahren sowie ein Buch, das in den 1930er oder 40er Jahren in eine der Vorg\u00e4ngerbibliotheken kam.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">R\u00fcckgabe als moralische Verpflichtung<\/h2>\n\n\n\n<p>\u201eIch sehe uns in der moralischen Verpflichtung, die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit der damaligen Eing\u00e4nge in den Bibliotheksbestand zu pr\u00fcfen und im Fall der best\u00e4tigten Raubgutf\u00e4lle die R\u00fcckgabe an Erb*innen in die Wege zu leiten\u201c, erkl\u00e4rte Daniela Poth, Leiterin der Universit\u00e4tsbibliothek. \u201eDeshalb freut es mich, dass wir heute an die Friedrich-Ebert-Stiftung 44 B\u00e4nde restituieren konnten. Sehr wahrscheinlich werden weitere Restitutionen folgen. Die Provenienzforschung wird uns auch k\u00fcnftig besch\u00e4ftigen.\u201c Aus der bisherigen Arbeit ergibt sich, dass auch weitere Best\u00e4nde der fr\u00fcheren Stadt- und Universit\u00e4tsbibliothek Raubgut enthalten. Ein Anschlussprojekt f\u00fcr die weitere Provenienzforschung wurde bereits bewilligt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/beitrag_provenienzforschung_03_stefanie-wetzel.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-81096\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/beitrag_provenienzforschung_03_stefanie-wetzel.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/beitrag_provenienzforschung_03_stefanie-wetzel-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/beitrag_provenienzforschung_03_stefanie-wetzel-500x346.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/beitrag_provenienzforschung_03_stefanie-wetzel-18x12.jpg 18w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Anhand von Etiketten, Stempeln und handschriftlichen Vermerken l\u00e4sst sich nachvollziehen, wie das Buch \u201eVolk von morgen\u201c aus der Bibliothek der Berliner Arbeiterbildungsschule geraubt und in das NSDAP-Parteiarchiv einverleibt wurde \u2013 vielleicht ein Anlass daf\u00fcr, sich n\u00e4her mit der Geschichte der sozialdemokratischen Arbeiterbildungsschule zu befassen. (Foto: Stefanie Wetzel)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Die 44 B\u00fccher, die urspr\u00fcnglich sozialdemokratischen Vereinen oder Gewerkschaftsbibliotheken und -schulen geh\u00f6rten, gehen in die Bibliothek im Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung \u00fcber. Die Stiftung sammelt in Vertretung der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) und seit kurzem des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zentral die als NS-Raubgut identifizierten ehemaligen Best\u00e4nde von deren Vorg\u00e4ngereinrichtungen und -organisationen. Als Spezialbibliothek zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung sehe man sich in der Tradition der SPD-Parteibibliothek von 1901, deren Best\u00e4nde bereits 1969 an die Stiftung gegeben wurden, und der Bibliotheken der im Dachverband der freien Gewerkschaften ADGB organisierten Arbeiterbewegung, sagt Olaf Guercke, Bibliotheksfachreferent bei der Friedrich-Ebert-Stiftung. \u201eDie Arbeit mit Verlustgeschichten des NS-B\u00fccherraubs macht die Verfolgungsgeschichte von Arbeiter*innen, Gewerkschafter*innen und Sozialdemokrat*innen und deren Einrichtungen durch die NS-Diktatur sichtbar. Als Archiv der sozialen Demokratie sind wir dieser Geschichte verpflichtet, als wissenschaftliche Bibliothek k\u00f6nnen wir die dauerhafte Verf\u00fcgbarkeit der B\u00fccher gew\u00e4hrleisten\u201c, sagt Dr. Anja Kruke, Archivleiterin bei der Friedrich-Ebert-Stiftung. Mit 1,1 Millionen Medieneinheiten \u2013 vor allem B\u00fcchern und Zeitschriften \u2013 verf\u00fcge das Archiv der Stiftung \u00fcber die weltweit gr\u00f6\u00dfte Sammlung dieser Art.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Provenienzforschung macht Hintergr\u00fcnde transparent<\/h2>\n\n\n\n<p>Bei den nun restituierten B\u00fcchern handelt es sich vor allem um politische Literatur aus der ersten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts. \u201eDie NS-Bibliotheken waren sehr interessiert an diesen B\u00fcchern\u201c, informiert Daniel Dudde, der zusammen mit seiner Kollegin Darleen Pappelau im Provenienzforschungsprojekt arbeitet und alle Stempel und Eintragungen in den B\u00fcchern gesichtet, die Hintergr\u00fcnde erforscht und die Ergebnisse dokumentiert hat. Nicht jedes Buch wird eine L\u00fccke im Bestand der Friedrich-Ebert-Stiftung schlie\u00dfen; viele sind in hoher Auflage erschienen, da ist es nicht unwahrscheinlich, dass so einiges schon vorhanden ist. Das macht die zur\u00fcckgegebenen B\u00fccher jedoch nicht weniger bedeutend: Unersetzlich seien die Ergebnisse der Provenienzforschung, die akribisch die Besitzverh\u00e4ltnisse darlegen, die sich aus der Abfolge von handschriftlichen Eintragungen, Signaturen oder Exlibris ergeben. \u201eSo wird Restitution zur t\u00e4tigen Erinnerungskultur: Das Team der Universit\u00e4tsbibliothek in Frankfurt hat gute Arbeit geleistet und \u00fcbergibt uns das Konvolut in einer wunderbar systematischen Aufarbeitung\u201c, so Guercke.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/beitrag_provenienzforschung_04_Foto_StefanieWetzel.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-81099\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/beitrag_provenienzforschung_04_Foto_StefanieWetzel.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/beitrag_provenienzforschung_04_Foto_StefanieWetzel-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/beitrag_provenienzforschung_04_Foto_StefanieWetzel-500x346.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/beitrag_provenienzforschung_04_Foto_StefanieWetzel-18x12.jpg 18w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Restitution der B\u00fccher ist auch vertraglich geregelt worden: Daniela Poth, die Leiterin der Universit\u00e4tsbibliothek Johann Christian Senckenberg, und Dr. Anja Kruke, Archivleiterin bei der Friedrich-Ebert-Stiftung, beim Unterzeichnen. (Foto: Stefanie Wetzel)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Beispielsweise die Schrift \u201eVolk von morgen: der Hamburger Reichsjugendtag der Deutschen Arbeiterjugend, von ihr selbst geschildert\u201c: Anhand von Etiketten, Stempeln und handschriftlichen Vermerken kann man in dem 95 Seiten starken Protokoll nachvollziehen, wie das Buch aus der Bibliothek der Berliner Arbeiterbildungsschule geraubt und in das NSDAP-Parteiarchiv einverleibt wurde. Eine solche Provenienz kann Anlass daf\u00fcr sein, sich zum Beispiel mit der Geschichte der sozialdemokratischen Arbeiterbildungsschule einmal genauer zu befassen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bislang R\u00fcckgaben an j\u00fcdische Gemeinden, Freimaurer, Gewerkschaften und Einzelpersonen<\/h2>\n\n\n\n<p>Die zur\u00fcckgegebenen B\u00fccher verschwinden nicht einfach aus der Universit\u00e4tsbibliothek: Der jeweilige Eintrag in der Datenbank bleibe erhalten, sagt Daniel Dudde. Er wird erg\u00e4nzt um die Information \u201eRaubgut\u201c und die, dass die Restitution erfolgt ist \u2013 wenn der Empf\u00e4nger einverstanden ist, auch an wen. Insgesamt wurden im Rahmen des Projekts bislang 20 B\u00e4nde restituiert: an j\u00fcdische Gemeinden, Freimaurerlogen, eine andere Gewerkschaft und Einzelpersonen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Beitrag_05_Provenienzforschung_Foto_StefanieWetzel.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-81100\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Beitrag_05_Provenienzforschung_Foto_StefanieWetzel.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Beitrag_05_Provenienzforschung_Foto_StefanieWetzel-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Beitrag_05_Provenienzforschung_Foto_StefanieWetzel-500x346.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Beitrag_05_Provenienzforschung_Foto_StefanieWetzel-18x12.jpg 18w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Im Gespr\u00e4ch: Dr. Anja Kruke von der Friedrich-Ebert-Stiftung (links) und Bibliothekschefin Daniela Poth (2. von rechts) mit Darleen Pappelau und Daniel Dudde vom Provenienzprojekt. (Foto: Stefanie Wetzel)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Die Frankfurter Universit\u00e4tsbibliothek entstand aus der einstigen Stadtbibliothek, deren Anf\u00e4nge ins 15. Jahrhundert zur\u00fcckreichen. Bei Gr\u00fcndung der Goethe-Universit\u00e4t 1914 \u00fcbernahm die Stadtbibliothek gemeinsam mit vier weiteren Frankfurter Bibliotheken die Funktionen einer Universit\u00e4tsbibliothek. 1943 wurde das Bibliotheksgeb\u00e4ude fast vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt, ein Gro\u00dfteil der Best\u00e4nde ging verloren. 1945 erfolgte der Neubeginn durch Zusammenlegung der Stadtbibliothek mit der Rothschildschen Bibliothek, der Bibliothek f\u00fcr Kunst und Technik, der Medizinischen Zentralbibliothek und des Manskopfschen Museums f\u00fcr Musik- und Theatergeschichte zur \u201eStadt- und Universit\u00e4tsbibliothek Frankfurt am Main\u201c. Seit 1964 sind auch die Best\u00e4nde der Senckenbergischen Bibliothek im selben Geb\u00e4ude. Im Jahr 2005 erfolgte die Fusion dieser beiden Bibliotheken unter dem Namen \u201eUniversit\u00e4tsbibliothek Johann Christian Senckenberg\u201c.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"163\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/beitrag_webmagazin_DZK_Logo_farbe_RGB-500x163.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-81193\" style=\"width:268px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/beitrag_webmagazin_DZK_Logo_farbe_RGB-500x163.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/beitrag_webmagazin_DZK_Logo_farbe_RGB-300x98.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/beitrag_webmagazin_DZK_Logo_farbe_RGB-18x6.jpg 18w, 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