{"id":85263,"date":"2025-08-18T08:21:00","date_gmt":"2025-08-18T06:21:00","guid":{"rendered":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/?p=85263"},"modified":"2025-09-01T11:42:46","modified_gmt":"2025-09-01T09:42:46","slug":"querschnittsdenken-in-der-zahnmedizin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/en\/unireport\/querschnittsdenken-in-der-zahnmedizin\/","title":{"rendered":"Querschnittsdenken in der Zahnmedizin"},"content":{"rendered":"<p><strong>Neue Wege in Lehre und Praxis<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full is-resized\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"450\" src=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/zahnmedizin-650x450px.jpg\" alt=\"Einblick in die Veranstaltung QBZ3: Schmerzmedizin.\" class=\"wp-image-85426\" style=\"width:486px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/zahnmedizin-650x450px.jpg 650w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/zahnmedizin-650x450px-300x208.jpg 300w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/zahnmedizin-650x450px-500x346.jpg 500w, https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/zahnmedizin-650x450px-18x12.jpg 18w\" sizes=\"(max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Einblick in die Veranstaltung QBZ3: Schmerzmedizin. \u00a9 Zahnmedizin<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Mit der neuen zahn\u00e4rztlichen Approbationsordnung (ZApprO) ver\u00e4ndert sich die Ausbildung an deutschen Universit\u00e4ten grundlegend. Ein zentrales Element sind die interdisziplin\u00e4ren Querschnittsbereiche in der Zahnmedizin (QBZ). Die ZApprO verpflichtet zahnmedizinische Fakult\u00e4ten dazu, Ausbildung und Pr\u00fcfung st\u00e4rker an \u00fcbergreifenden Kompetenzen auszurichten. Ziel ist es, k\u00fcnftige Zahn\u00e4rztInnen besser auf die komplexen Herausforderungen einer modernen Patientenversorgung vorzubereiten. Professor Dr. Jan-Frederik G\u00fcth, Studiendekan f\u00fcr Zahnmedizin (Zahn\u00e4rztliche Prothetik), betont: \u201eDie Querschnittsbereiche st\u00e4rken die F\u00e4higkeit unserer Studierenden, Zusammenh\u00e4nge zu erkennen und interdisziplin\u00e4r zu denken. Sie stellen einen entscheidenden Schritt f\u00fcr die Patientenorientierung der Zukunft dar.\u201c Seit Beginn der Implementierungsphase wurden in Frankfurt am Main alle sechs bis zum achten Fachsemester nach der Studienordnung reglementierten Querschnittsbereiche in das Curriculum integriert. Lehrende aus verschiedenen Fachrichtungen entwickeln zusammen mit VertreterInnen der studentischen Fachgruppe daf\u00fcr gemeinsame Lehrkonzepte. Besonders im Fokus liegt die Orientierung am Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalog der Zahnmedizin (NKLZ). Jan Steinmetzer (Leitung Studiendekanat) und Ruben Kollewe (Studiengangskoordination Zahnmedizin) erkl\u00e4ren: \u201eWir befinden uns in einem dynamischen Prozess. Die Zusammenarbeit zwischen den Disziplinen ist herausfordernd, aber sie bringt auch neue Energien und Innovationen in die Lehre.\u201c<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Stimmen aus Lehre und Studium<\/h2>\n\n\n\n<p>Dr. Helga Haueisen<sup>1<\/sup>, Dozentin f\u00fcr Schmerzmedizin, sieht besonders im QBZ3 gro\u00dfe Fortschritte: \u201eDas systematische Training der Schmerzerfassung sensibilisiert unsere Studierenden enorm. Die Patienten werden davon unmittelbar profitieren.\u201c Auch in der Alterszahnheilkunde sei die neue Struktur ein Gewinn, berichtet PD. Dr. Silvia Brandt<sup>2<\/sup> : \u201eDurch die spezielle Schulung im Umgang mit \u00e4lteren PatientInnen entwickeln die Studierenden ein tieferes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die besonderen Bed\u00fcrfnisse dieser wachsenden Patientengruppe.\u201c Auch auf Studierendenseite st\u00f6\u00dft das neue Konzept auf positive Resonanz: \u201eDie Verkn\u00fcpfung der Inhalte aus verschiedenen Bereichen hilft mir enorm, das gro\u00dfe Ganze zu verstehen. Besonders die Notfallmedizin gibt Sicherheit f\u00fcr den Praxisalltag.\u201c \u201eAm Anfang war es ungewohnt, aber jetzt sehe ich den Mehrwert. Besonders die Fallbesprechungen und praktischen \u00dcbungen machen richtig Sinn.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Einf\u00fchrung der Querschnittsbereiche markiert einen Kulturwandel in der zahn\u00e4rztlichen Ausbildung. Im dritten Abschnitt der Zahn\u00e4rztlichen Pr\u00fcfung nach insgesamt zehn Fachsemstern werden neun Querschnittsbereiche zentral gepr\u00fcft. In Frankfurt wird dieser Wandel aktiv gestaltet: Lehrende und Lernende arbeiten gemeinsam daran, eine neue Generation von Zahn\u00e4rztInnen hervorzubringen; bestens vorbereitet auf die Anforderungen einer immer komplexeren Patientenversorgung. Professorin Dr. Susanne Gerhardt-Szep, MME, Koordinatorin der Curriculumsentwicklung Zahnmedizin<sup>1<\/sup> res\u00fcmiert: \u201eDer Weg ist ambitioniert, aber notwendig. Wir investieren heute in die Qualit\u00e4t der Zahnmedizin von morgen. Vielen Dank an alle Mitwirkenden!\u201c <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#eeeeee\"><strong>QBZ1: Notfallmedizin (44, 45)*:<\/strong><br>Kenntnisse und praktische Fertigkeiten f\u00fcr die Erstversorgung medizinischer Notf\u00e4lle in der Zahnarztpraxis. ModulentwicklerInnen: PD. Dr. J. Sterz, MME3 &amp; Dr. A. Begi\u0107<sup>4<\/sup>, Prof. W. Eberhardt<sup>5<\/sup>, PD. Dr. A. Flinspach<sup>6<\/sup>, Prof. P. Parvini<sup>4<\/sup>, PD. Dr. F. Raimann<sup>6<\/sup>, Prof`in. M. R\u00fcsseler<sup>3<\/sup>, J. Schauwienold<sup>3<\/sup>, Prof. Dr. F. Schwarz<sup>4<\/sup> und VertreterInnen der Fachgruppe Zahnmedizin (FG-ZM)<br><br><strong>QBZ2: Orale Medizin und systemische Aspekte (50)*:<br><\/strong>Fokus auf systemische Erkrankungen mit oralen Manifestationen und deren zahnmedizinische Relevanz. ModulentwicklerInnen: Prof. Dr. F. Schwarz<sup>4<\/sup> &amp; Prof. Dr. P. Eickholz<sup>7<\/sup>, Prof. W. Eberhardt<sup>5<\/sup>, Prof. S. Kopp<sup>8<\/sup>, Prof. R. Sader<sup>9<\/sup>, Dr. Dr. G. Sch\u00fcttfort<sup>10<\/sup> und FG-ZM<br><br><strong>QBZ3: Schmerzmedizin (51)*:<\/strong><br>Schmerzerfassung, -diagnostik und -behandlung. ModulentwicklerInnen: Dr. S. G\u00f6rl<sup>2<\/sup> &amp; Dr. H. Haueisen<sup>1<\/sup>, Dr. A. Begi\u0107<sup>4<\/sup>, Prof. S. Kopp<sup>8<\/sup>, Prof. H. M\u00fchl<sup>5<\/sup>, Dr. M. Zimmermann<sup>6<\/sup>, Prof\u00b4in. Dr. Dr. M. Daubl\u00e4nder (Externe AG-Beraterin als ehem. Pr\u00e4sidentin der European Federation for the Advancement of Anesthesia in Dentistry) und FG-ZM<br><br><strong>QBZ4: Wissenschaftliches Arbeiten (52)*:<br><\/strong>Biometrie, Einf\u00fchrung in wissenschaftliches Arbeiten, kritisches Lesen von Studien und evidenz-basierte ZahnMedizin. ModulentwicklerInnen: Prof\u00b4in. Dr. E. Herrmann<sup>11<\/sup> &amp; Prof. Dr. T. Weberschock<sup>12<\/sup>, Prof\u00b4in. Dr. B. Dannewitz<sup>7<\/sup>, Z\u00c4. S. Eslami<sup>8<\/sup>, Dr. M. Giraki<sup>1<\/sup>, PD. Dr. T. Graf<sup>2<\/sup>, PD. Dr. A. Ramanauskaite<sup>4<\/sup> und FG-ZM<br><br><strong>QBZ5: Klinische Werkstoffkunde (53)*:<\/strong><br>Anwendung von modernen Dentalmaterialien und Fertigungstechniken (CAD\/CAM) und Verst\u00e4ndnis f\u00fcr ihre klinische Bedeutung. ModulentwicklerInnen: Prof. Dr. J.-F. G\u00fcth<sup>2<\/sup>, Dr. S. Heitkamp<sup>1<\/sup>, S. Mischliwski (Goethe Dental School), Prof. Dr. P. Parvini und Dr. C. Raabe<sup>4<\/sup> und FG-ZM<br><br><strong>QBZ6: Medizin und Zahnmedizin des Alterns und des alten Menschen (54)*:<\/strong><br>Versorgung \u00e4lterer PatientInnen, Ber\u00fccksichtigung geriatrischer Aspekte und altersbedingter Erkrankungen. ModulentwicklerInnen: PD. Dr. S. Brandt<sup>2<\/sup>&amp; Dr. L. Baumann<sup>1<\/sup>, Dr. M. Herzog<sup>7<\/sup>, Prof. Dr. Kopp<sup>8<\/sup>, Dr. M. Philipp13, Dr. Dr. G. Sch\u00fcttfort<sup>10<\/sup>, PD. Dr. Dr. P. Th\u00f6nissen<sup>9<\/sup>, Prof\u00b4in. I. Nitschke (Externe AG-Beraterin von der Klinik f\u00fcr Alters- und Behindertenzahnmedizin der Universit\u00e4t Z\u00fcrich, Poliklinik f\u00fcr Zahn\u00e4rztliche Prothetik und Werkstoffkunde des Universit\u00e4tsklinikums Leipzig) und FG-Z<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><sup>1<\/sup>Zahnerhaltung, <sup>2<\/sup>Zahn\u00e4rztliche Prothetik, <sup>3<\/sup>Medizindidaktik und klinische Simulation, Unfallchirurgie und Orthop\u00e4die, <sup>4<\/sup>Zahn\u00e4rztliche Chirurgie und Implantologie, <sup>5<\/sup>Pharmakologie und Toxikologie, <sup>6<\/sup>An\u00e4sthesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie, <sup>7<\/sup>Parodontologie, <sup>8<\/sup>Kieferorthop\u00e4die, <sup>9<\/sup>Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie, <sup>10<\/sup>Innere Medizin, <sup>11<\/sup>Biostatistik und Mathematische Modellierung, <sup>12<\/sup>Dermatologie, Venerologie und Allergologie und EbM-Institut f\u00fcr Allgemeinmedizin, <sup>13<\/sup>Allgemeinmedizin, *<a href=\"https:\/\/www.uni-frankfurt.de\/125724708\/2022_09_27_Zahnmedizin.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.uni-frankfurt.de\/125724708\/2022_09_27_Zahnmedizin.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>(Studienverlaufsnummern der einzelnen Veranstaltungen)<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neue Wege in Lehre und Praxis Mit der neuen zahn\u00e4rztlichen Approbationsordnung (ZApprO) ver\u00e4ndert sich die Ausbildung an deutschen Universit\u00e4ten grundlegend. 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